Brexit – Es ginge auch anders

Was lernen die Kinder in Großbritannien in ihrem Geschichtsunterricht? Lernen sie, wie faszinierend unser Europa in seiner Vielfalt ist? Welche großartigen Leistungen unser Europa für die ganze Menschheit erbracht hat? Welche Irrwege unser Europa gegangen ist? Oder lernen sie über die heldenhaften Taten, welche England in seinen Kriegen gegen Spanien, Frankreich, Deutschland… vollbracht hat? Und was lernen die Kinder in Frankreich, Italien und anderen Ländern Europas? Das Gegeneinander war und ist ein Irrweg.

Stellen sich die einzelnen Mitgliedsstaaten der EU die Frage: Was braucht die Gemeinschaft von uns, dass es ihr gut geht? Was könnte unser bestmöglicher Beitrag für das größere Ganze sein? Oder sind sie nur darauf aus, möglichst viel vom gemeinsamen Kuchen für sich ins Trockene zu bringen? Eine Gemeinschaft, in der das Einzelinteresse vor das Gemeinsame gestellt wird, kann nicht von Dauer sein.

Können sich die einzelnen Nationen von den Koordinationsstellen der EU in Brüssel und Straßburg wertgeschätzt fühlen? Wurden sie bedankt? Wurden sie gesehen und anerkannt in ihrer Besonderheit, in ihrer jeweiligen Großartigkeit? Ohne Anerkennung und Wertschätzung des Einzelnen in seiner Einzigartigkeit durch die Gemeinschaft, kann Konflikt nicht ausbleiben.

Für die EU gilt, was für jedes Unternehmen, für jede Organisation, für jede Gemeinschaft gilt. Wenn man die natürlichen Gesetzmäßigkeiten nicht beachtet, schafft man Probleme. Die Probleme sind das Produkt unserer Nicht-Beachtung natürlicher Gesetzmäßigkeiten.

Daraus folgt: Es ginge auch anders.

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