Teil des Problems oder Teil der Lösung?

Ertappst Du Dich mitunter beim Jammern? Empfindest Du, dass Du ein Problem hast? Fühlst Du Dich als Opfer? Kreisen Deine Gedanken rund um das Ungelöste? Wenn Du Dich darin wohlfühlst, vielleicht weil Du es liebst, bedauert zu werden, oder weil es Dir ein Anliegen ist, andere als Übeltäter erscheinen zu lassen, dann weiter so!

Willst Du jedoch raus aus dem Gefangensein im Problem, willst Du ein richtig gutes Leben, dann Weiterlesen

2018

Das habe ich so noch nicht erlebt. Bei einem großen Teil der Menschen in meinem Umfeld, und das sind ziemlich viele, zeichnen sich für 2018 substanzielle Veränderungen ab, Veränderungen, welche die Aussicht auf wirkliche, grundsätzliche Lösungen bieten. Es erscheint mir, als hätte sich eine Schleuse geöffnet. Ich spüre auch die Lust, die es mir bereitet, Menschen und Unternehmen auf ihrem Weg zu ihren Lösungen zu begleiten. Es verspricht, ein besonderes Jahr zu werden, dieses 2018.

Wie die Gelegenheit dieser offenen Schleuse nutzen? Ganz einfach! Zunächst müssen wir Lösung wollen. Viele Menschen jammern zwar, dass sie das Ungelöste belastet, sind aber nicht bereit, einen Schritt in Richtung Lösung zu unternehmen. Also, will ich, dass es sich grundsätzlich löst? Bin ich bereit, hinzuschauen, anzunehmen, loszulassen, sodass es sich löst? Bin ich interessiert, meine eigene (Mit-)Verantwortung an der Entstehung des Problems zu erkennen, sodass ich auch die (Mit-) Verantwortung zu dessen Lösung übernehmen kann? Wage ich es, mich auf das Neuland einzulassen, in dem noch keine Pflöcke eingeschlagen sind, die mir das Gefühl von Sicherheit vermitteln?

Was ist überhaupt Lösung? Ganz einfach! Eine Wolke zieht über den Himmel. Sie wird immer dünner, immer durchlässiger. Plötzlich ist sie weg, hat sich aufgelöst. Nichts als das Blau des Himmels. Das Orchester spielt eine Folge schriller, dissonanter Akkorde. Schließlich lösen sie sich in einer wohltuenden Konsonanz auf. Jemand entschuldigt sich ehrlichen Herzens für einen Fehltritt. Die Entschuldigung wird angenommen, und die Menschen sind einander nähergekommen, als sie es vor dem Fehltritt waren. Das ist Lösung. Lösung ist mehr als das Verschwinden eines unliebsamen Symptoms. Lösung bedeutet, dass sich an der Stelle des ungelösten Zustandes ein gelöster breitmacht.

Und wenn wir keine Lösung finden? Ganz einfach! Dann färbt sich Wolke schwarz, dann werden die Dissonanzen immer schriller, dann werden wir uns immer gramer, bis wir uns endlich auf den Lösungsweg einlassen.

Wie finden wir zur Lösung? Ganz einfach! Ungelöste Zustände, sei es im persönlichen Bereich, in der Familie oder im Unternehmen, entstehen zumeist, wenn ein Entwicklungspotenzial nicht wahrgenommen wird. Sobald der Entwicklungsschritt getan ist, hört auch das Problem auf zu existieren.

Nicht immer einfach ist es allerdings, das Potenzial zu erkennen, welches es zu entwickeln gilt, und die dazu geeigneten Schritte zu setzen. Es bedarf mitunter großer Offenheit, dieses herauszufinden. Darin liegt wohl die hauptsächliche Wirkungsweise des Coachings, anstehende Entwicklungspotenziale zu identifizieren und zur Entfaltung zu bringen. Manchmal braucht es Hilfe von außen, sich selbst zu verstehen, sich von altem Ballast zu lösen und auf einer höheren Stufe in höherer Qualität weiterzumachen. Das hat für Individuen ebenso Gültigkeit wie für Gruppen und Organisationen.

Von strahlenden Augen handelte unsere Weihnachtskarte. „Was bringt im Zusammenhang mit einem zu lösenden Thema meine, deine, unser aller Augen zum Strahlen?“, dieser Frage offenen Herzens nachzuspüren, sich von dieser Frage leiten zu lassen, darin könnte tatsächlich die Lösung liegen. „Was bringt meine, deine, unser aller Augen zum Strahlen?“, das ist eine Powerfrage, vielleicht eine magische Frage. Ich freue mich auf viele strahlende Augen 2018. Und ich freue mich, dazu beizutragen.